Samstag, 17. Januar 2009

The world has changed…

Weg von den Priestern, zurück in die Realität.
Wir sind nun alle in unseren Projekten. Als ich hier bei der St. Brigids Clinic angekommen bin, dachte ich nur… oh mein Gott. Die Umgebung ist sehr ärmlich und rudimentär und so auch die Clinic. Die Kenyaner von ICYE haben gesagt es sei kein Slum, aber eine Art Ghetto. Ich müsse auf alles noch viel mehr acht geben als zuvor. Ich bin froh ist Eva im Moment noch hier, so alleine wäre ich jetzt ziemlich einsam. Ich habe gerade eine ziemliche Krise, kann mir nicht vorstellen hier zu leben, aber ich hoffe dieses geht nach einer Weile vorbei.
Es kommt dazu, dass die Abende ziemlich langweilig werden könnten, da ich mich definitiv nicht alleine auf der Strasse bewegen darf wenn es dunkel ist.

Die Angestellten der Clinic sind sehr nett und geben vor, sehr froh zu sein dass ich hier bin, da sie soviel zu tun hätten. Die zwei Househelpers, haben uns alles gezeigt und sind mit uns noch in die Stadt gefahren um einiges einzukaufen. Es hat nicht einmal Toilettenpapier (ich weiss ja nicht wie die anderen das machen). Ich habe mir noch einen Wasserkocher gekauft, damit ich mir vielleicht mal die Haare warm waschen kann oder die Wäsche nicht nur mit kaltem Wasser waschen muss.

Ich muss mich irgendwie selbst um Frühstück und Abendessen kümmern, was mir sehr schwer fällt, da die Küche lebt. Überall krabbeln Schaben rum. Es hat auch keinen Kühlschrank, ich kann also gar keine frischen Produkte einkaufen, wenn ich sie nicht sofort essen möchte.

In solchen Situationen wird einem bewusst wie verwöhnt man ist.
Naja… wir werden sehen.

7 Kommentare:

  1. wooow! uhu liebi isa! das si ja bilder! i dänke a di u läbe grad chli mit! hoffe du chasch di mit dene tier arrangiere... alles liebe u guete start ir clinic! lydia

    AntwortenLöschen
  2. Hi Isa
    Meinen allergrössten Respekt!Ich hoffe, es wird noch ein wenig besser. Also ich wäre schon längst wieder zurück in der Zivilisation, hab' da gar keine Ausdauer.Ich wünsche Dir sehr, dass Du von diesem Aufenthalt profitierst. Ansonsten, im Sonnenhof brauchen wir dringend hübsche Schwestern...;-) Skypst Du auch mal? Liebe Grüsse von einem sehr erkälteten Ron, der den Sommer kaum mehr erwarten kann.

    AntwortenLöschen
  3. Hi Isa
    have started folowing your blog to see how you will find life in kenya am a kenyan living in swiss for the last 2 years.
    to help you a little bit in kenya its normal to live without a fridge because we are not used to do big shoppings like here in Switzerland so people buy nonperishable goods like toiletries,rice,flour,sugar for longterm and the perishables like milk bread fruits vegetables on daily basis you will notice many small vegetable kiosks on the roadsides which are active mostly in the evenings.
    With that knowledge you can see how to go about it,otherwise you can buy a small fridge which will cost you about CHF 150.
    For walking around i will also advice you to walk during daylight in the evenings its not really advisable unless you take a taxi but as soon as you get used to the place you will know when and where to go.
    To my opinion the ICYE should have given you a host family that helps you to know your surroundings but having to take care of yourself especially with Kenyan food its a little bit a heavy task but i wish you all the best

    looking forward for your next post

    AntwortenLöschen
  4. Oh meine arme Isa! Das tönt ja heftig! Vielleicht lohnt es sich ja wirklich einen kleinen Kühlschrank zu kaufen. Das mit den Tierchen in der Küche finde ich nicht ganz so schlimm, ausserdem sind sie sicher sehr eiweisshaltig so als Ergänzung zum Vegifood! Bin mir sicher du wirst dich daran gewöhnen.
    Was mir mehr Sorgen macht ist, dass du dich nur schlecht bewegen kannst. Sei bitte vorsichtig und halte dich an die Tipps der Einheimischen. Du wirst sicher immer mehr herausfinden was geht und was nicht.
    Bei uns wird es nun auch wärmer (2-5 Grad!), der Schnee schmilzt.
    Denke viel an dich take care baby, Kiss Pia

    AntwortenLöschen
  5. Honey, dänke a di. Finges mega schön, dass so viu Lüt di Blog verfolge u dir so härzegi Kommentär schribe. Hoffe es isch e Ungerstützig für di. Muntsch u Hug, dis Schwöschterhärz

    AntwortenLöschen
  6. wenns nicht krabbelt, kribbelts auch nicht so.

    weiter so schwesterherzchen

    AntwortenLöschen
  7. Habari za asubuhi!
    Jina langu Marc. Natoka Uswisi.
    Na, gehts auch schon so gut mit Swahili?
    Nicht einfach diese Sprache - vor allem wenn sie beim sprechen so halb verschluckt oder gegurgelt wird.

    Huihhhh, hab ich mir gedacht, als ich Deine Zeilen las. Gott, wo bist Du da nur gelandet Isa? Umgeben vom ach so geliebten Krabbelvieh, Toilettenzustände wie man sie sich nur im herrlichsten Albtraum vorstellt und der Gedanke, dass eine Homestay Family vielleicht doch die bessere Option gewesen wäre.

    Nun Deine letzte Zeile "...wir werden sehen" zeigt Zuversicht und Kampfgeist. Du wirst sehen, man gewöhnt sich schnell an neue Situationen und nimmt so manches hin.
    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und Durchhaltewille. In ein paar Wochen wirst Du die Welt schon mit ganz anderen Augen sehen. Garantiert!

    Ganz ä liebe Gruss und ä dicke Knuddel us äm Pulmex-Land Schwiiz.

    Marc
    (wo aktuell mit Grippe und Bronchitis zu kämpfen hat)

    AntwortenLöschen