It’s getting better!
Die erste Arbeitswoche ist also vorbei… ich kann es immer noch kaum fassen, dass dies erst die 3 Woche ist. Ich dachte ja die Zeit würde rasen, aber dies wird wohl erst eintreffen wenn ich mich hier wie eine Art zu Hause fühle.
Das Wochenende war nicht ganz so trostlos wie das Erste als ich hier im Projekt ankam. Am Samstag haben wir die anderen Volunteers die in und um Nairobi wohnen und arbeiten getroffen. Den meisten geht es so wie mir und sind sich noch am anklimatisieren. Nach all den Erzählungen muss ich sagen bin ich sehr froh nicht in einer Gastfamilie zu sein. Alle werden kontrolliert und müssen sich ziemlich unterordnen. Sie haben aber den Vorteil, dass sie sich nicht selbst verpflegen müssen. Ich lebe ja seit einer Woche von Instant noodles, weil ich zu faul zum Kochen bin. Moreen kocht aber am Mittag immer was sehr leckeres und vor allem afrikanisches. Ich komme somit schon in den Genuss der afrikanischen Küche, welche sehr gut und vor allem sättigend ist.
Nach dem wir uns ausgetauscht hatten, machten sich alle vor dem eindunkeln auf den Nachhauseweg. Ein etwas langweiliger Abend folgte. Zum Glück habe ich meinen Laptop und noch ein paar Filme drauf (die ich zwar schon 100x gesehen habe, aber who cares).
Am Sonntag war ich dann eher in einer etwas apathischen Stimmung und konnte mich zu gar nichts motivieren. Habe viel geschlafen und ein paar Mails geschrieben. Eva ging in die Stadt und so hatte jeder etwas Zeit für sich alleine.
Am späteren Nachmittag kam dann Father Chris (wenn man ihn so sieht würde man nie darauf kommen das er ein Priester sein könnte) und wollte uns zu einem Spaziergang überreden, da ich aber in meiner speziellen Stimmung festsass wollte ich in meinem Kämmerlein bleiben und Eva ging allein. Nach 2 Min kam er ins Zimmer gestürzt und bestand darauf dass ich mitging. Ich schaffte es gerade noch meinen Schlabberlook in Jeans und T-Shirt umzuwandeln, aber für etwas Wimperntusche oder wenigsten die Haare zu kämmen blieb keine Zeit. Also ging ich total verpennt und leicht demotiviert nach draussen. Der Spaziergang war eine 30-45min. Autofahrt und endete bei seinen Freunden. Diese empfingen uns wahnsinnig herzlich und zu unserer Überraschung sass da noch eine Muzungu Lady aus Amerika (Claire). Sie schaute uns ähnlich überrascht an… Die Familie hat ungefähr 5 Töchter in unserem Alter (Claire hat eine der Töchter auch erst am Vortag durch Zufall kennen gelernt) und so kam es, dass wir alle zusammen zurück nach Nairobi fuhren und uns noch einen Drink und einen lecki Cheeseburger genehmigten. Die Mädels sind wirklich unglaublich nett, herzlich, offen und grosszügig. Es tat so gut wieder in einer netten Runde zu sitzen, zu diskutieren, zu lachen und einfach weg von dem Projekt zu sein.
Da wir soviel Spass hatten haben wir uns am Montag auch nochmals getroffen. Da wir mit Father Chris unterwegs waren, war es überhaupt kein Problem spät abends noch unterwegs zu sein. Ich bin im unendlich dankbar, dass er sich so süss um uns kümmert.
Das normale Leben rückt etwas näher…
Jetzt sind wir wieder am arbeiten oder besser gesagt ich. Eva hat sich etwas heute Morgen etwas schlecht gefühlt und hat doch tatsächlich schon Malaria. Nun ist sie erschlagen von der Dröhnung Medis die sie nehmen muss. Wir können uns gratis testen lassen, also habe ich dies gemacht… bei mir ist zum Glück noch alles in Ordnung
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Hey Sweetheart pass uf dich uff...(feat.häb sorg zu Dir)...call ya the next days for changing our thoughts an a few words(hihihi)...miss you Dramaqueen:-)kissC
AntwortenLöschenHey Isi! Das tönt ja schon seeeeehr viel besser als noch vor ein paar Tagen. Freue mich, dass du so langsam anschluss findest. Das mit der lethargischen Stimmung im stillen Kämmerlein kommt mir doch recht bekannt vor, ob das wohl ein Fischsyndrom ist :-) Take care! Miss u! Muntsch. Päsi
AntwortenLöschenHi liebi Isa
AntwortenLöschenBi ig froh, dases dir doch langsam aber sicher chlei besser geit und du di ou scho chlei aklimatisiert hesch. Dini Erläbnis si immer wider sehr spannend zum läse und zum mitfiebere. Nach so veune verschidene Idrück und Erläbnis findenis auso absolut abracht und guet sich ou mau z`zrug zie und Gedanke z`sammle. Bi ungloublich stolz uf di und dänke ganz oft a di!!!
Muntsch Manu
Hey Muus! Wie allen anderen gehts auch mir sofort viel besser zu lesen, dass es dir gut geht! Du bist ja ein geselliges Kerlchen und findest wohl überall irgendwie Anschluss. Das macht dann das Leben sofort viel angenehmer und leichter. Zum Glück hast du noch keine Malaria! Hüll dich bloss immer gut in ein Wölckchen Insektenspray! Freue mich immer extrem auf deine neuen Beiträge und starte täglich denn Compi, in der Hoffnung auf News! Fägt würklech!
AntwortenLöschenSo Bella, leb dich weiter gut ein, big hug,
Pia
hey isa
AntwortenLöschennice to hear that things are getting better what ever you do just remember time is a companion that goes with us on a journey. It reminds us to cherish each moment, because it will never come again. What we leave behind is not as important as how we have lived.so just have fun (if you can)
Hi Isa. Na also, geht doch! ;-) Ach und in nem halben Jahr magst Du gar nicht mehr zurückkommen zu all dem Zivilisationsstress hier im ewig scheiss kalten Europa. Geniess Deine Zeit, Babe!G&K von R & A
AntwortenLöschenHallo meine Grosse!
AntwortenLöschenIch wusste es wird früher oder später Berg auf gehen. Schön, dass das "normale" Leben etwas näher rückt und Du Dich je länger je mehr ins afrikanische Dasein einlebst.
Sag mal, wie viele Verletzte sind bei Euch gelandet nach dem Brand im Einkaufszentrum Nairobis? Habe eben gerade ein paar unschöne Bilder in der Zeitung gesehen und gelesen, dass Militär und Polizei recht rigoros durchgegriffen haben. So mit Schlagstöcken und so. Das hört sich nach viel Arbeit für Muzungu Isabelle an :-)
Machs gut und halt ja die bösen Mücken fern.
Schmatzer & ä dicke Drücker.
Marc
Tschambo Isa
AntwortenLöschenJetzt komme ich endlich dazu, Dir mal zu mailen…hier sind eben leider keine afrikanischen Zeitverhältnisse…so geht jeder Tag viel zu schnell vorbei; daneben hatte ich letzte Woche noch Grippe, Besuch und Spätdienst.
Es war sehr interessant zu lesen (und Föteli zu luega), wie es Dir so gegangen ist. Du hast ja wirklich schon so manches erlebt, gestaunt und auch gelitten.
Schön, wie Du so offen über Deine Erlebnisse und Eindrücke schreibst. Es freut mich auch, das Du schon Deine erste Impfaktion durchgeführt hast…das war sicher sehr speziell mit den schreienden kids. Da hätte ich Dir gerne geholfen. Würde überhaupt gerne bei Dir mal vorbeischauen und wieder afrikanische Luft schnuppern.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie es mich auch etwas überwältigt hat, so unterschiedlichste Eindrücke auf engstem Raum zu erleben (ärmste Hütten neben reichen Villenvierteln, chice Autos neben armen Menschen, die Fussmärsche nach der Arbeit zurücklegen müssen, quirlige Menschnmassen…). Kann auch gut verstehen, wie es nervt oder anstrengend ist, wenn Du/Ihr ständig beobachtet oder angequatscht werdet. Mich kosten solche Situationen auch immer viele Nerven und Kraft. Es ist gar nicht einfach, hinter diesem ungewohnten Verhalten die Menschen zu entdecken…manchmal kann man ja doch kleine gute Gespräche führen oder eine nette Begegnung haben. Aber das ist gar nicht so einfach. Wünsche Dir immer wieder neu Mut und Gelassenheit, Dich auf die Afrikaner einzulassen und ich wünsche Dir vor allem ein oder mehrere gute, verlässliche Freundschaften mit KenianerInnen. Dann wird es viel leichter das Verhalten, Gedanken, Redewendungen und Gebräuche zu verstehen.
Ansonsten ist es hier immer noch kalt und manchmal noch kälter, so dass ich mir die Sonne wünsche (vielleicht kannst Du so die afrikanische Hitze wieder einen Moment geniessen).
Trotzdem waren wir letzten Samstag in Grindelwald mit meiner jüngsten Schwester aus D. Wir sahen uns alle zum ersten Mal die Eisskulpturen verschiedener Nationen an. War interessant, was die einzelnen Teams zum gleichen Thema so gestaltet haben. Davor gab’s noch eine schöne Schlittelfahrt von der Bussalp abwärts. Weiss nicht, ob Du das auch schon mal gemacht hast. Ist echt lustig und z.T. ganz schön schnell (Aber jetzt habe ich endlich eine neue Technik gelernt, wie man effektiv mit den Vorderkufen bremsen kann.)
So, für heute wünsche ich Dir einen guten Wochenabschluss (nehme an, dass Du nicht am Samstag arbeiten musst) und ein erholsames Wochenende mit angenehmen Überraschungen.
Liabs kühls schwyzer Grüessli
big hug
Nikola
Go for it, Isi!!!!!!!!!!! Muntsch J*
AntwortenLöschenHey African Queen Isa,
AntwortenLöschenauch in Deutschland wird Dein Blog mit grossem Interesse verfolgt und ich freue mich über jeden neuen Beitrag von Dir und schmunzel auch über so manchen Kommentar.
Bin echt froh, dass es Dir jetzt doch wohl einigermassen gut geht und Du Dich den vielen Herausforderungen stellst. Kannst sehr stolz auf Dich sein.
Ich denke oft an Dich (und an jemand ganz liebes in Bern)und wünsche Dir vor allem, dass Du gesund bleibst. Vertreibe all die kleinen "Käfer".
Am Montag fliehen wir für 3 Wochen vor der Kälte auf die "Dom Rep". Freue mich schon heute auf Deine Berichte nach unserer Rückkehr.
Bis dahin "halte die Ohren steif". Ganz ganz liebe Grüsse,
Anne
Hallo Isa
AntwortenLöschenIch hade nun entlich Zeit gefunden, um mich in deinem Blog etwas umzusehen. Wow, du hast ja in kurzer Zeit schon unglaubliches erlebt. Ich habe mit grosser Spannung deine Berichte gelesen. Ich bin froh hast du nach den vielen Down`s wieder dein Lachen gefunden. Ich bewundere dich. Ich wünsche dir noch viele schöne Erlebnisse und die nötige Kraft. Gibt acht auf dich.
Liebs Grüessli
Mirjam K. (Salem, Switzerland
Im Name vom Dokter Mohler: ä liebe Gruess vor Sunndigsvisite. Wie isches mit em Suppetopf? ;) ....z Afrika muess me immer IMMMMMEEERRR IMMMMEEERRR äs Rölleli WC-Papier derbi ha!! (eigene Erfahrung) ä liebe Gruess Dokter Mohler (u ono Mirjam u Lydia)
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